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  #1  
Alt 05.06.2010, 20:40
Lina 21 Lina 21 ist offline
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Standard Fragen zu Finasterid und biogener Pille

Hallo,

Nach ziemlich heftigen HA-Schüben in den letzten Monaten muss ich dringend etwas unternehmen...die Minox-Anwendung hat bei mir nach über einem Jahr nicht merklich angeschlagen und auch Schilddrüsenhormone (richtige Einstellung seit Sept. 2009) und diverse NEMs (NAC, Vit.B- Komplex, Acetyl-L-Carnitin, Vit.C, Zink, Eisen...) haben bisher nichts bewirkt.
Ich würde es deshalb sehr gerne mit Finasterid versuchen, aber weil ich in ein paar Jahren doch gern mit der Familienplanung loslegen möchte und das Medikament dazu sowieso zwangsläufig absetzen müsste, traue ich mich bisher nicht so recht an Fin heran. Ich möchte mich lieber vorher damit auseinandersetzen, was mich (im Fall einer wirksamen Behandlung) bei einem zwischenzeitlichen Absetzen erwarten kann. Gibt es (Studien-)Erfahrungen dazu, wie lange die Wirkung von Fin nach Absetzen noch anhält? Es ist ja nicht gesagt, dass es schnell klappt mit der Schwangerschaft. Und in welchem Zeitraum vor einer geplanten Schwangerschaft sollte man es absetzen, damit eine gesundheitliche Gefährdung des Kindes ausgeschlossen ist? Ich muss das vorher für mich abklären, weil Familienplanung für mich ein sehr wichtiges Thema ist und ich sonst trotz eventueller Wirkung des Medikaments immer ein mulmiges Gefühl hätte....

Eine weitere Frage habe ich noch zur biogenen Pille, die ich jetzt im zweiten Zyklus einnehme (auch mit dieser Hormonunstellung hängt sicherlich mein derzeitiger HA zusammen): Ich habe jetzt schon zum zweiten Mal (ziemlich starke) Zwischenblutungen und weiß auch, dass das in den ersten Monaten mit einem neuen Pillenpräparat normal sein kann. Ich finde zum Thema Zwischenblutungen und Pille aber immer nur Östrogenmangel als Zusammenhang...weil ich aber die stärkere Form der Pille mit 4mg Estradiol und 2mg Estradiolvalerat nehme, sollte das doch eigentlich garnicht passieren. Gibt es da noch andere mögliche Ursachen?

Entschuldigt, dass mein Text etwas länger geworden ist, aber ich bin im Moment ziemlich verzweifelt...

Viele Grüße,
Lina
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  #2  
Alt 08.06.2010, 15:21
Monchichi Monchichi ist offline
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Hallo Du,

Deinen Gedankengang kann ich verstehen. Ich sollte mit Minox anfangen. Tu ich aber nicht. Weil a) ich noch ein 2. Kind möchte und damit auch die von Dir geschilderten Fragen/Probleme im Raum stehen und b) ich Schiss hab.

Aber ich versuche, das Thema Kind noch VOR Minox zu schieben. Alles andere wär mir zu riskant.

Ich weiß, ich hab Dir jetzt nicht geholfen. Aber Du siehst, Du bist nicht allein

Darf ich fragen wie alt Du bist? Wie stellst Du Dir Deine Familienplanung vor?

Lg
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  #3  
Alt 08.06.2010, 21:07
Lina 21 Lina 21 ist offline
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Lina 21 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Ich bin jetzt 22 und noch mitten im Studium...das möchte ich noch abschließen und noch ein bisschen Berufserfahrung sammeln, bevor ich ernsthaft ans Kinderkriegen denke. Das wären sicher noch vier Jahre und bis dahin sind meine Haare wirklich zugrunde gerichtet, wenn ich nichts unternehme. Hab ja erlebt, wie heftig es sich in den letzten drei Jahren verändert hat. Deswegen bin ich schon zu Fin geneigt. In einer Schwangerschaft soll sich ja sowieso ein hormonell sehr günstiges Gleichgewicht für die Haare einstellen, sodass das die Medikamentenwegnahme vielleicht ganz gut ausgleicht...abr es ist ja nicht gesagt, dass man gleich schwanger wird. Habe mir das erstmal so ausgemalt, dass ich früh genug die Pille absetze und noch weiterhin verhüte, damit sich erstmal mein Zyklus einpendelt und ich etwas vertrauter mit ihm werde (Ermitteln fruchtbarer Tage mittels Temperaturkurve) und dann erst die Haarmedikamente absetze.
Darf ich auch fragen, wie alt du bist? Hast du vor, in nächster Zeit schwanger zu werden?

Liebe Grüße!
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  #4  
Alt 10.06.2010, 09:53
Monchichi Monchichi ist offline
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Monchichi ist einfach richtig nett
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Guten Morgen,

also in Deinem Alter würd ich mir auch anders Gedanken machen. Können ja auch noch 10 Jahre sein bis zum schwanger werden.

Ich bin 34 und meine Tage sind gezählt .

LG
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  #5  
Alt 15.06.2010, 11:34
Anna-Lena Anna-Lena ist offline
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Hallo ihr Zwei,

ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr man unter HA leidet, aber trotzallem sollte man sich gut überlegen, was man seinem Körper wegen eins optischen Defizites alles zumuten möchte.

Allein die Pille wird immer wieder unterschätz und genommen als wären es schwangerschaftsvorbeugende Smarties ohne Nebenwirkungen.
Es heißt immer, wenn man die Pille absetzt, braucht der Körper eine gewisse Zeit um sich hormonell wieder einzustellen. Heute weiß man aber, dass mancher Hormonhaushalt sich gar nicht mehr vernünftig einstellt und viele Frauen im gebärfähigen Alter Fruchtbarkeitsprobleme haben.
Und dann wollt ihr euren Hormonhaushalt noch zusätzlich mit Finasterid belasten? Und bei Finasterid weiß man noch gar nicht, was es bei Frauen als Langzeitnebenwirkung so alles anstellen kann.

Hier mal nur die nicht zu unterschätzenden mittlerweile bekannten Nebenwirkungen der Pille:

Leichte Kopfschmerzen, Depressionen, Zwischenblutungen, Pilzbefall, Ausfluss und Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen oder Heißhungerattacken werden in diesem Zusammenhang als ebenso harmlos dargestellt, wie die Abnahme des sexuellen Verlangens.
Als schwer bewertete Nebenwirkungen sind starke Migräneanfälle, Sehstörungen, Fehlfunktionen der Lunge, Gelbsucht oder stark erhöhter Blutdruck bekannt, treten jedoch Gott sei dank tatsächlich seltener auf.
Häufigere Erkrankungen durch die Pille

Immer noch unterschätzt wird jedoch häufig die Zunahme der Gefahr, an Thrombose oder einem Herzinfarkt - als Folge der Pilleneinnahme - zu erkranken. Bei allen Formen der Thrombose ist der Zusammenhang zwischen der Einnahme der Pille und dem Auftreten der Erkrankung signifikant.
Krebserregende Stoffe

Im Jahr 2005 wurde zudem offiziell von Seiten der an einem Forschungsprojekt beteiligten Wissenschaftler und Ärzte bekannt gegeben, dass die Einnahme der Anti-Babypille das Risiko, an Brust- und Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, deutlich erhöht. In diesem Jahr stufte die International Agency for the Research on Cancer (Intenrationales Krebsforschungszentrum) kombinierte Verhütungsmittel mit den Inhaltsstoffen Östrogen und Progesteron als eindeutig krebserregend ein. Einschränkungen bei dieser pauschalen Einstufung wurden nicht vorgenommen.

Osteoporose und Schilddrüsenerkrankungen

Lange Zeit bestand die Vermutung, dass die Einnahme der Antibabypille die Gefahr an Osteoporose (Knochenschwund) zu erkranken, senkte. Calcium Ausscheidung äußerst isoliert betrachtet wurde. Folgende Tatsache wurde hierbei nicht berücksichtigt:
Auch die Funktion der Schilddrüse kann infolge der Pilleneinnahme eingeschränkt werden. Diese Einschränkung führt in der Regel dazu, dass die betroffene Frau auf anraten ihres Arztes Schilddrüsenhormone einnimmt. Eine häufig beobachtete Nebenwirkung dieser Hormone besteht jedoch in der Schwächung der Knochenfunktion, sodass die Einnahme der Pille letztendlich die Gefahr an Osteoporose zu erkranken, wahrscheinlicher macht.
Der Teufelskreis schließt sich erst recht, wenn der betroffenen Frau beim Eintritt in die Wechseljahre erneut hoch dosierte Hormongaben verschrieben werden, die lediglich die Folgen bisheriger Medikamente abschwächen sollen.
Schwächung des Immunsystems

Eine zusätzliche Auffälligkeit bei der Pilleneinnahme zeigt sich in der Schwächung des Immunsystems, wodurch "Frau" anfälliger für jede Art von Infektionskrankheiten wird. Im Alltag führt dieser Effekt vor allem zu einer Zunahme der Erkältungsanfälligkeit, aber auch zu verwandten Krankheitsbildern wie Bronchitis und/oder Sinusitis. Weitere Erkrankungen, die nicht zuletzt durch eine Schwächung des Immunsystems ausgelöst werden können und überdurchschnittlich häufig auftreten, sind Angina, Infekte der Harnwege sowie Pilzinfektion.

Geändert von Gabriele Heuberg (16.06.2010 um 09:33 Uhr) Grund: verlinkung entfernt
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  #6  
Alt 16.06.2010, 10:56
Monchichi Monchichi ist offline
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Monchichi ist einfach richtig nett
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Hallo Anna-Lena,

warum sprichst Du in der Mehrzahl??? Ich für meinen Teil hab bzgl. Fin noch nicht 1 Minute überlegt.

Meine Aussagen bezogen sich lediglich auf Minox. Sonst nix.

LG
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  #7  
Alt 16.06.2010, 11:48
Anna-Lena Anna-Lena ist offline
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Hi Monchichi,

stimmt, ich habe euch beide angeschrieben, ich bezog mich aber eigentlich auf die Allgemeinheit....
Die meisten denken bei HA immer darüber nach, was sie einwerfen können, um den HA wieder los zu werden. Mein Ansatz ist eher, was läuft in meinem Leben falsch, was kann ich ändern um den HA zu stoppen. Und mit ändern meine ich wie immer - Stressabbau, Ernährung, Amalgan etc. Vorher natürlich ein Ärtzecheck - Schilddrüse etc.

Liebe Grüße
Anna-Lena
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Stichworte
finasterid; pille, hormone; haarausfall

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